T-CON

Perfektion und Produktion messbar steigern

Die Abstände der Kardierelemente zueinander beeinflussen maßgeblich die Kardier- und damit die Garnqualität. Die Einstellung erfolgt bei einer stehenden, relativ kalten Maschine. Dynamische Veränderungen während der Produktion (z.B. Zentrifugalkräfte/ Temperaturerhöhungen) verändern diese Einstellungen. Bis zur Einführung der Einstellungsoptimierung T-CON waren die tatsächlichen Einstellungen beim Kardieren unbekannt.

Kardiereinstellungen exakt ermitteln und Optimierungen vorschlagen

Das Optimierungswerkzeug T-CON wird als Softwarepaket in die Kardensteuerung integriert. Über spezielle Sensoren sammelt es permanent Messwerte, z.B. die aktuellen Temperaturen oder Drehzahlen der Kardierelemente. Die permanente Betriebszustandsanalyse des T-CON zeigt auf dem Monitor der Kardensteuerung z.B. die aktuellen Abstände und schlägt in Abhängigkeit der verarbeiteten Fasern Optimierungsmöglichkeiten vor.

Schnell und effizient die Einstellung optimieren

Der Deckelabstand kann z.B. über das Präzisions-Deckelverstellsystem PFS in wenigen Sekunden während der laufenden Produktion verändert werden. T-CON ermittelt sofort den neuen Betriebszustand und zeigt ihn an. Auch die Einstellung der Festkardiersegmente lässt sich ohne Messwerkzeuge in wenigen Minuten optimieren. Dazu werden lediglich die T-CON Spacer, das sind präzise, farblich gekennzeichnete Distanzelemente, ausgetauscht.

Die fünf T-CON-Funktionen
  • T-CON ACTUAL – Anzeige der bedeutendsten Prozessgröße für die Kardierqualität
  • T-CON Kontaktüberwachung – Höchste Sicherheit gegen Garniturkontakt
  • T-CON Abstandsoptimierung – Optimale Garnqualität durch konkrete Einstellvorgaben
  • T-CON Betriebszustandsanalyse – Voraussetzung für kontrolliertes Einstellen
  • T-CON Spacer – Schnelles, exakt reproduzierbares Einstellen
T-CON